Cadmium

Cadmium

1. März 2012
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Kommt Cadmium, ein zinkähnliches Schwermetall, in zu hoher Dosierung vor, kann es Nierenschäden oder Knochenerweichungen hinterlassen. Via Akkumulation, also über die Nahrungskette im menschlichen Körper angereichert, können Dauerbelastungen entstehen, wobei die Cadmium-Konzentration in Austern und Speisepilzen sowie in Gemüse relativ, in Innereien von Schlachttieren besonders hoch ausfällt.
In PVC in Fensterrahmen, Abdichtungsfolien oder Fußbodenbelägen sowie anderen (Alt-)Kunststoffen ist Cadmium im Baubereich anzutreffen. In den letzten Jahren führten Anwendungsbeschränkungen dazu, dass der Cadmium-Anteil reduziert wurde. Als Farbpigmente oder Stabilisatoren in der Kunststoffherstellung setzt man weiterhin auf Cadmium-Verbindungen, deren Verbrauch deutschlandweit bei NiCd-Akkus am höchsten ausfällt. Sowohl der Abrieb von Autoreifen und nicht ordnungsgemäß entsorgte Batterien als auch Zigarettenrauch, Müllverbrennungsanlagen und als Dünger eingesetzter cadmiumhaltiger Klärschlamm gelten als Emissionsquellen.

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