Grundbuch

Grundstück

29. August 2013
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Ein separat vermessenes Flurstück oder Fläche, die aus mehreren Flurstückteilen oder ganzen Flurstücken gebildet wird, wird als Grundstück bezeichnet. Eine Fläche, die als Grundstück gelten soll, muss im Grundbuch stehen. Beim Kauf oder Verkauf eines Teil des Flurstückes nennt man diesen Teil eine Parzelle, die mit der Vermessung und dem Erhalt eines Grundbuchblattes zu einem Grundstück wird.

Ein Grundstück kann nur bebaut werden, wenn es erschlossen wurde und baureif ist, sprich über einen Anschluss an die Versorgungsnetze wie Strom, Frisch- und Abwasser sowie an eine öffentliche Strasse aufweist. Zudem muss das Grundstück im Bebauungsplan für eine Bebauung vorgesehen sein bzw. innerhalb bebauter Ortsteile liegen. Die Art und das Ausmaß der Bebauung werden durch die Vorgaben im Bebauungsplan bestimmt. Kauft man also ein Baugrundstück, so sollte man darauf achten, das die Bebaubarkeit verbürgt ist.

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Wegerecht

15. Juni 2012
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Wegerecht ist eine Grunddienstbarkeit, die Grundstückseigentümer betrifft. Definiert wird Wegerecht im Allgemeinen mit Gesetzesverordnungen zu Wegen, Straßen, Durchgängen sowie Durchfahrtmöglichkeiten, die über fremde Grundstücke führen. Beim begründeten Wegerecht muss der Eigentümer Grundstücksteile hergeben, was oftmals den Wert des Grundstücks beeinträchtigt. Weil Wegerechte meistens keine Gewohnheitsrechte sind, sollte das Eintragen ins Grundbuch erfolgen. Ausnahme: Notwegerecht (die eigene Immobilie ist allein übers Nachbargrundstück erreichbar).

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Kataster

17. April 2012
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Synonym zum Begriff Kataster wird auch Flurbuch verwendet. Von den Kataster- / Vermessungsämtern geführt, handelt es sich beim Kataster um ein Verzeichnis aller Grundstücke und dient als Grundlage für das Grundbuch. In zwei Katasterbüchern werden die Grundstücke beschrieben und das Kartenwerk hinterlegt. Das Katasteramt zeigt sich dafür zuständig, den amtlichen Lageplan eines Grundstücks, der beispielsweise für den Bauantrag nötig ist, zu erstellen.

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Grundbuch

16. Juli 2011
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Um Finanzierungen abzusichern, nutzen Banken gern Grundstücke. Verwendet werden dafür die Instrumente Hypothek oder Verpfändung von Grundschuld. Doch damit das funktioniert, muss ein Eintrag im Grundbuch vorgenommen werden. Aber nicht nur für Finanzierungen ist der Grundbucheintrag von Bedeutung. Die allgemeinen Rechtsverhältnisse werden im Grundbuch ebenfalls festgehalten. Dabei geht es um Aspekte wie die nach den Rechten des Eigentümers oder die Verfügbarkeit des Grundstücks.

Eintragungen und Änderungen

Zuständig für Eintragungen im Grundbuch ist in der Regel das Amtsgericht. Die genauen Abläufe sind in der Grundbuchordnung festgelegt. Das Gleiche gilt für Änderungen. Sie können nur nach der Zustimmung des Grundstücksbesitzers vorgenommen werden. Hier gibt es jedoch Ausnahmen. Wenn es beispielsweise zu einer Zwangsversteigerung kommt, greift das Zustimmungsrecht des Eigentümers nicht.

Basisangaben

Auf jedem Grundbuch findet sich zunächst einmal die Aufschrift. Dort ist vermerkt, welches Amtsgericht für den betreffenden Vorgang zuständig ist. Im nächsten Schritt findet man die Angaben des Bestandsverzeichnisses. Zwar unterscheiden sich diese inhaltlich in einigen Details. Wo genau, hängt davon ab, in welchem Bundesland der Grundbucheintrag vorgenommen wird. Doch im Großen und Ganzen sind die Vorgaben weitgehend identisch. In jedem Fall erhält jedes Grundstück eine laufende Nummer. Es folgen Angaben über spezifische Bezeichnungen. Diese können Aussagen darüber sein, ob es sich um eine Landwirtschafts- oder Betriebsfläche handelt. Über die Größe des Grundstücks werden detaillierte Auskünfte formuliert. Und die exakte Anschrift gehört selbstverständlich auch Bestandsverzeichnis.

Die Abteilungen im Grundbuch

Abteilung I, II und III regeln das Eigentum und die Belastungen eines Grundstücks. Der Name der Eigentümer findet sich in Abteilung I. Dorthin gehören auch die Angaben über die Voraussetzungen des Eigentumserwerbs, also die Frage, ob es zu einem Kauf kam, zu einer Schenkung oder einer Erbschaft. In Abteilung II geht es um Belastungen und Beschränkungen. Gemeint sind Nacherbfolgen oder Testamentsvollstreckungen, aber auch Insolvenzverfahren. Für Gläubiger ist Abteilung III von besonderer Bedeutung, denn dort ist der Umgang mit Hypotheken, Grund- und Rentenschulden geregelt. Durch Abteilung III wird die Verfahrensweise im Falle von Zahlungsausfällen festgelegt.

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