Gebäude

Landesbauordnung LBO Gegriffe

14. Juli 2012
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Folgende Begriffe enthält die Landesbauordnung (LBO) unter anderem:

• Bauliche Anlagen: Immobile Objekte, die aus Bauprodukten hergestellt und mit dem Erdboden verbunden sind. Eine Baugenehmigung ist erforderlich.
• Bauprodukte: Baustoffe/-teile oder (vorgefertigte) Anlagen werden dauerhaft in Bauwerke eingebaut.
• Bauart: Bauprodukte werden zu baulichen Anlagen beziehungsweise zu Bauwerken zusammengefügt.
• Gebäude: Laut Musterordnung überdeckte bauliche Anlagen, die selbstständig nutzbar, von Menschen betretbar beziehungsweise für sie bestimmt und geeignet sind. Menschen, Sachen und Tiere werden geschützt.
• Hochhaus: Während Gebäude geringer Höhe acht Meter zwischen Fußboden mindestens eines Aufenthaltsraums und ebener Erde messen, sind das beim Hochhaus über 22 Meter (Feuerwehrleitern haben eine Rettungshöhe von 23 Metern).
• Vollgeschoss: 1,2 bis 1,6 Meter über die Geländeoberfläche hinausragendes Geschoss. OKFFB (Oberkante Fertigfußboden) bis OKFFB des darüberliegenden Geschosses bzw. bis zur Dachdeckung (Dachhaut-Schnittkante) misst im Schnitt 2,3 Meter Höhe.
• Wohngebäude: Zu Wohnzwecken geeignet; auch Wohnhaus genannt.

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Immission

15. Juni 2012
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Beeinflussen Schadstoffe, Luftverunreinigungen wie Gerüche und Dämpfe, Lärm, Erschütterungen oder Strahlen die Umwelt (Gebäude, Nachbargrundstücke, Menschen, Natur) negativ, spricht man von Immission; synonym auch von Umweltbelastungen, -verschmutzung oder Luftverunreinigung.

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g-Wert

31. März 2012
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Der in Prozent ausgedrückte g-Wert kürzt den Strahlungsenergiedurchlasswert ab; drückt also die Durchlässigkeit und Aufnahmefähigkeit der Energie prozentual aus. Der g-Wert zeigt sich neben dem k-Wert als wichtige Kerngröße für den gesamten Energiedurchlass von unterschiedlichen Bauteilen, zum Beispiel von Fenstern. Ist für ein Fenster ein g-Wert von 50 Prozent angegeben, lässt sich das damit übersetzen, dass 50 Prozent von der auftreffenden Strahlungsenergie der Sonne direkt in das Gebäude durchgelassen werden.

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Abwittern

9. Januar 2012
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Witterungseinflüsse führen bei Gebäuden zu unterschiedlichen Mangelerscheinungen. So blättert nach einer Zeit oft Putz von den Wänden, Farbe blättert ab. Eisen- und Stahlteile werden durch Korrosion beschädigt, wenn sie nicht entsprechend behandelt werden. Diese Prozesse nennt man Abwittern.

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Abdichtung

22. Dezember 2011
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Jedes Gebäude muss gegen Wasser und Feuchtigkeit geschützt werden. Maßgeblich dafür sind die Vorgaben von DIN 18195. Gefährdete Teile müssen bedeckt oder umschlossen werden. Abdichtungen kommen beispielsweise bei Kelleraußenwänden vor, die von Bodenfeuchtigkeit, versickerndem Niederschlagswasser oder aufsteigendem Grundwasser betroffen sind. Um die Abdichtung zu gewährleisten, werden bituminöse Anstriche oder Bitumenbahnen verwendet. Horizontale Abdichtungen werden durch sogenannte Horizontalsperren erzielt. Wenn Flachdächer abgedichtet werden müssen, erfolgt dies durch Dachbahnen, zum Beispiel Schweißbahnen. Alternativ dazu können Polyethylen-Folien verwendet werden. Eine besondere Behandlung müssen Kunststoffe erfahren, da sie gegen direkte UV-Einstrahlung geschützt werden müssen. Der Schutz wird meist durch Verkieselung oder Dachbegrünungen erreicht.

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