Bebauungsplan

Grundstück

29. August 2013
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Ein separat vermessenes Flurstück oder Fläche, die aus mehreren Flurstückteilen oder ganzen Flurstücken gebildet wird, wird als Grundstück bezeichnet. Eine Fläche, die als Grundstück gelten soll, muss im Grundbuch stehen. Beim Kauf oder Verkauf eines Teil des Flurstückes nennt man diesen Teil eine Parzelle, die mit der Vermessung und dem Erhalt eines Grundbuchblattes zu einem Grundstück wird.

Ein Grundstück kann nur bebaut werden, wenn es erschlossen wurde und baureif ist, sprich über einen Anschluss an die Versorgungsnetze wie Strom, Frisch- und Abwasser sowie an eine öffentliche Strasse aufweist. Zudem muss das Grundstück im Bebauungsplan für eine Bebauung vorgesehen sein bzw. innerhalb bebauter Ortsteile liegen. Die Art und das Ausmaß der Bebauung werden durch die Vorgaben im Bebauungsplan bestimmt. Kauft man also ein Baugrundstück, so sollte man darauf achten, das die Bebaubarkeit verbürgt ist.

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Außenbereich

25. Februar 2013
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Der Begriff “Außenbereich” stammt aus dem deutschen Bauplanungsrecht und steht in engem Zusammenhang mit der Zulässigkeit von Bauvorhaben. Der Teil eines Gemeindegebietes, der weder innerhalb bebauter Ortsteile liegt noch im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplanes liegt, wird nach dem Baugesetz als Außenbereich bezeichnet. Allerdings können auch unbebaute Bereiche innerhalb bebauter Gebiete zum Außenbereich zählen, sofern diese den Bebauungszusammenhang unterbrechen.

Laut § 35 des Baugesetzbuches werden zwei Kategorien von Außenbereichsbebauung definiert, die privilegierten und sonstige Vorhaben. Grundsätzlich können priviligierte Bauvorhaben im Außenbereich genehmigt werden, sofern es damit nicht zu einer Zersiedlung kommt. So können Ausnahmegenehmigungen für Wohnhäuser für Landwirte und Förster im Außenbereich zulässig sein, sofern diesen keine öffentlichen Interessen im Wege stehen.

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Parallelverfahren

14. Juli 2012
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Werden gleichzeitig Bebauungs- und Flächennutzungsplan aufgestellt, aufgehoben oder ergänzt, spricht man gemäß § 8 BauGB vom Parallelverfahren. Städtebauliche Entwicklungen werden von Gemeinden mit Flächennutzungs- und Bebauungsplan im Parallelverfahren gesteuert. Der Bebauungsplan leitet sich aus dem Flächennutzungsplan ab, wobei das Parallelverfahren geeignet ist, gegebenenfalls einen veralteten Flächennutzungsplan zu ersetzen. Das ist bedeutsam für Wertermittler, für die der Stand der Planungen und Diskussionen durch Ratsgremien wichtig ist.

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