Immobiliengutachter Coburg

Immobiliengutachter in Coburg: Der Immobiliensachverständige Matthias Kirchner bewertet in Coburg bebaute und unbebaute Grundstücke, Mieten und Pachten. Mein Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung ist u.a. in Coburg und in der Oberfranken tätig.

Coburg

CoburgStaat: Deutschland
Bundesland: Freistaat Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: kreisfreie Stadt
Gemeinde: Stadt Coburg
Einwohner: ca. 41.000 (Stand 2012)
Kaufkraftkennziffer: 107,90
Verwaltung: Markt 1 in 96450 Coburg
Telefon: 0 95 61/ 89-0
Umgebung von Coburg: Lautertal, Dörfles-Esbach, Rödental, Ebersdorf bei Coburg, Grub am Forst, Niederfüllbach, Untersiemau, Ahorn, Weitramsdorf und Meeder.

Coburg ist eine oberfränkische Stadt,

Coburg

bsg / pixelio.de

die erstmals im Jahre 1056 in einer Urkunde erwähnt wurde. Die Stadt gilt als Oberzentrum, als wichtiges Wirtschaftszentrum im Bezirk Oberfranken. Einst residierten hier die Herzöge von Sachsen – Coburg. Die heutige Zeit jedoch hat Coburg zu einem modernen Wirtschaftsstandort gewandelt, der unter anderem durch die Versicherungsgruppe HUK Coburg bekannt ist, aber auch Akzente in vielen anderen Branchen setzt. Gute Anbindung herrscht an das benachbarte Bundesland Thüringen und auch die tschechische Grenze ist nicht allzu weit von Coburg entfernt. Doch bei aller Weiterentwicklung, die Coburg zum wichtigen Wirtschaftsstandort der Moderne macht, bleibt die Stadt charmant und lockt mit vielerlei Fachwerkhäusern und Schlössern auch Touristen an.

Die kreisfreie Stadt Coburg ist Verwaltungssitz des Landkreises Coburg

und liegt im Nordwesten des Regierungsbezirkes Oberfranken in Bayern. Nachbarn des Landkreises sind die Kreise Hildburghausen und Sonneberg (beide Thüringen) im Norden, der Kreis Kronach im Osten, die Kreise Lichtenfels und Bamberg im Süden und der Kreis Haßberge im Westen. In erreichbarer Nähe liegen die Städte Nürnberg, München, Frankfurt, Berlin und Erfurt. Die Stadt Coburg liegt 105 Kilometer von Erfurt, 107 Kilometer von Nürnberg, 50 Kilometer von Bamberg und 120 Kilometer von Würzburg entfernt.

Die Entfernung zu weiteren größeren Städten Deutschlands beträgt:

  • nach Frankfurt 230 Kilometer,
  • nach Stuttgart 270 Kilometer,
  • nach München 280 Kilometer,
  • nach Berlin 380 Kilometer,
  • nach Köln 410 Kilometer,
  • nach Hamburg 490 Kilometer.
Coburg Wohnlagen

(Quelle: HVB-Expertise, Stand: 11/2008) Coburg Wohnlagen

Die Stadt Coburg liegt 292 Meter über Normal Null, weist eine Gesamtfläche von 48.30 km2 auf und hat eine Bevölkerungsdichte von 870 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Itz fließt durch das Stadtgebiet Coburgs; mehrere kleinere Bäche münden hier in den Fluss. Gut angebunden ist die Stadt Coburg an die Bundesstraßen B4 und B303. Die B4 beginnt in Bad Bramstedt in Schleswig-Holstein und führt über die Städte Hamburg, Braunschweig und Erfurt bis nach Nürnberg. Die B303 führt von Schweinfurt bis nach Tschechien. Zusätzlich zur Anbindung an die Bundesstraßen besteht mit der Anschlussstelle Coburg eine Verbindung zur Bundesautobahn A73, die zurzeit die Städte Suhl (Südthüringen) und Bamberg (Bayern/Oberfranken) verbindet. Für den mit Bussen organisierten Öffentlichen Personennahverkehr in Coburg ist die Städtische Werke Überlandwerke Coburg GmbH (SÜC) verantwortlich. Eine Anbindung an ICE-Strecken ist in der Stadt Coburg selbst zurzeit nicht vorhanden; die Anbindung erfolgt in den Knotenpunkten Lichtenfels (Entfernung zu Coburg: ca. 15 Kilometer). und Bamberg (Entfernung zu Coburg: ca. 41 Kilometer). Coburg selbst besitzt einen Hauptbahnhof, vom dem aus Züge beispielsweise nach Thüringen fahren. Neben dem Hauptbahnhof gibt es mit dem Bahnhof Creidlitz einen weiteren Bahnhof und die beiden Haltepunkte Coburg Nord und Coburg Neuses. Für das Jahr 2016 ist eine ICE-Anbindung des Hauptbahnhofs Coburg geplant. Neben den Bahnhöfen für den Personenverkehr existiert der Güterbahnhof südlich des Hauptbahnhofes.

Mit dem Flughafen Brandensteinsebene verfügt Coburg auch über einen Flughafen, der Geschäftsreisen mit kleineren Flugzeugen ermöglicht. Größere Flughäfen befinden sich in Nürnberg und Erfurt, jeweils ca. 100 Kilometer entfernt.

Der Wirtschaftsraum Coburg zählt zu den stärksten in Bayern.

Laut Angaben der IHK gab es im Jahr 2006 in Coburg 147 Industriebetriebe mit einem Gesamtumsatz von 3.160 Millionen Euro und einer Exportquote von 39,3%. Ein Schwerpunkt beim produzierenden Gewerbe liegt im Teilbereich Automobilindustrie-Zulieferung. Über 200 Automobilzulieferbetriebe sind in Coburg ansässig; sie beschäftigen nach Angaben der Stadt Coburg rund 30% aller Industriebeschäftigten der Region Oberfranken. Zusätzlich liegen Schwerpunkte beim Landkreis Coburg in der Polster verarbeitenden Industrie (rund 30% der deutschen Polstermöbel kommen aus dem Kreis) und in der Produktion von Spielwaren (etwa die Hälfte der Arbeitnehmer, die in der deutschen Spielwarenproduktion arbeiten, arbeiten in den Regionen Nürnberg und Coburg). Weitere bedeutende Industriezweige in Coburg sind Maschinenbau, Kunststoffverarbeitung und Elektrotechnik. Zu den bedeutenden Unternehmen der Stadt im produzierenden Gewerbe gehören die Brose Fahrzeugteile GmbH & Co, die Kaeser Kompressoren GmbH und die Werkzeugmaschinenfabrik Adolf Waldrich GmbH& Co.KG. Wahrscheinlich bekanntestes Unternehmen Coburgs ist jedoch die HUK Coburg Versicherungsgruppe. Coburg ist Teil des Versicherungskompetenzzentrums Nordbayern,  an dem die Universität Erlangen-Nürnberg und die Hochschule Coburg ebenso beteiligt sind wie die Unternehmen HUK-COBURG Versicherungsgruppe, NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, KarstadtQuelle Versicherungen und uniVersa Versicherungen. Einen weiteren Schwerpunkt setzt Coburg mittlerweile im Bereich Design: Das 1999 fast völlig abgebrannte und wieder errichtete Hofbräuhaus Coburg ist heute Sitz der mit über 180 registrierten Designern großen Designwerkstatt Coburg, die enge Verbindung zu ansässigen Unternehmen sucht. Die Immobilienmärkte sind in Coburg weitgehend ausgeglichen. Der Immobiliengutachter beobachtet in Coburg jedoch einen stärkeren Nachfrageüberhang in allen Teilmärkten.

Coburg ist als Einkaufsregion ein Versorgungszentrum der Region Nordwest-Oberfranken.

Laut Angaben der IHK gab es im Jahr 2007 717 Unternehmen des Einzelhandels in der Stadt Coburg und 1364 im  Landkreis. In der Innenstadt Coburgs befinden sich ca. 300 Geschäfte: sowohl Fachgeschäfte als auch Kaufhäuser, Boutiquen, Cafes und Restaurants. Das Parkraum-Konzept für die Innenstadt umfasst zwei Großparkplätze nördlich und südlich der Innenstadt sowie drei Parkhäuser mit insgesamt ca. 1600 Parkplätzen, daneben Cityparkplätze mit zeitlich begrenzten Parkmöglichkeiten. Für den Einzelhandel in Coburg relevante Kennzahlen sind:

POS (Point of Sale) Umsatz: 290.2 Millionen Euro
POS Umsatz pro Kopf: 6.896 €
Einzelhandelsrelevante Kaufkraft: 231,1 Millionen Euro
Einzelhandelsrelevante Kaufkraft pro Kopf: 5.493€

Quelle: Wirtschaftsraum Coburg Daten und Fakten 2007//2008 (Stand 2006)

Coburg ist dabei, mit einem neuen Innenstadtkonzept

auch als Kongressstandort an Bedeutung zu gewinnen. Im Innenstadtbereich wird dafür eine Multifunktionshalle auf dem Fest- und Parkplatz Anger gebaut. Zusätzlich existieren Pläne, ein Tagungshotel zu errichten sowie das bereits bestehende Kongresshaus Rosengarten auszubauen. Coburg bezeichnet sich zu Recht als DAS Bindeglied zwischen „Oberfranken und Thüringen schlechthin“ mit etwa gleicher Entfernung von ca. 100 Kilometern zu Nürnberg und Erfurt. Coburg taugt daher als Standort sowohl ausgezeichnet für geschäftliche Aktivitäten im Bundesland Bayern wie im Bundesland Thüringen als auch für Bundesland übergreifende Projekte. Die Entfernung zum Ort Rehau in Bayern, nahe der tschechischen Grenze, beträgt ca. 75 Kilometer. Und so taugt Coburg auch zum Tor für Osteuropa-Geschäfte. Unternehmen mit Bedarf an gut ausgebauten IT-Netzen profitieren am Standort Coburg zusätzlich von CODAB, der so genannten Coburger Datenautobahn. Der Name CODAB repräsentiert ein regionales Coburger Datennetz, das beispielsweise eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 2,4 Gigabyte pro Sekunde bereitstellt. Eingebunden ist der Landkreis Coburg in die Regionalmarketinginitiative „Oberfranken offensiv“, die Oberfranken als „attraktiven Wirtschafts- und Lebensraum in der Innen- und Außenkommunikation“ vertritt. Unternehmern bietet die Stadt Coburg im Rahmen der Wirtschaftsförderung unterstützende Dienstleistung, weist neue Gewerbegebiete aus, sorgt für die Umnutzung brachliegender Industrieflächen, vermittelt Kontakte und berät zum Thema  „Fördermittel“. Die Arbeitsagentur Coburg kann jährlich Arbeitslosenquoten im geringen einstelligen Bereich, unterhalb des Bundesdurchschnitts, vermelden. 49,40% der Arbeitnehmer arbeiteten im Sektor Dienstleistung, 34,39 im Produzierenden Gewerbe und 15,94% im Bereich Handel/Verkehr. Damit vollzieht sich in Coburg wie in vielen anderen Städten eine Schwerpunktverlagerung vom Produzierenden Gewerbe als einstmals wichtigstem Arbeitgeber zu den Dienstleistungsunternehmen.

Tourismus ist für Coburg ein relevanter Wirtschaftsfaktor.

Die Stadt beheimatete lange Zeit die Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha; Bauwerke von touristischer Bedeutung sind vor allem die Coburger Veste, eine der am besten erhaltenen Burgen Deutschlands, und Schloss Ehrenburg. Romantiker unter den Touristen lieben die vielen Fachwerkhäuser Coburgs; das Coburger Münzmeisterhaus — erbaut 1333 — ist eins der ältesten Deutschland. Viele reizvolle kleinere Dörfer dürften dem Romantiker im Landkreis Coburg ebenso gefallen wie die zahlreiche Burgen und Schlösser im Land. Benachbart ist der Landkreis mit den Mittelgebirgen der Fränkischen Schweiz, des Frankenwaldes und des Thüringer Waldes. Die Stadt Coburg konnte im Jahr 2005 insgesamt 67.211 Gäste begrüßen, wobei die durchschnittliche Aufenthaltsdauer zwei Tage betrug. Im Landkreis Coburg waren es 66.973 Gäste bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 3,2 Tagen.

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