Immobiliengutachter in Brandenburg

Unser Sachverständigenbüro für Immobilienbewertung in Brandenburg ist selbst und durch einige Kooperationspartner mit einigen Immobiliensachverständigen – Kollegen u.a. in Berlin sowie im gesamten Bundesland Brandenburg aktiv. Als Immobiliengutachter besitzen wir in ganz Brandenburg umfangreiche Marktkenntnisse auch im kleinteiligen regionalen Umfeld.

Brandenburg

Jens Rasch / pixelio.de / Schloss Doberlug

Das Bundesland Brandenburg ziert den Nordosten der Bundesrepublik Deutschland. Zu dem naturreichen Land gehören mehr als 10.000 Baudenkmäler und über 500 Schlösser.

Die Region zeichnet sich durch zahlreiche Kirchen, Marktplätze und kleine Dörfer aus. Die Innenstädte der brandenburgischen Großstädte sind beschaulich und unterscheiden sich wesentlich von der nahegelegenen Bundeshauptstadt Berlin. Die ostdeutsche Region zeigt sich mit vielen landwirtschaftlich geprägten Gegenden, die vergleichsweise dünn besiedelt sind. Besonders sehenswert ist die Hauptstadt des Landes. Die kreisfreie Stadt Potsdam ist mit rund 175.000 Einwohnern dennoch überschaubar. Die einstige Residenzstadt verfügt über wunderschöne Plätze. Vor allem die hiesigen Park- und Schlossanlagen sind immer einen Besuch wert. Das Filmstudio Babelsberg hat die brandenburgische Großstadt deutschlandweit bekannt gemacht. Neben Potsdam gehören ebenfalls die Städte Cottbus, Frankfurt (Oder) und Brandenburg an der Havel zu den bemerkenswerten Orten des Landes. Die einzelnen Landkreise der Region sind von vielen Gewässern und Waldgebieten gezeichnet. So bietet die Gegend nicht nur Abwechslung in kultureller Hinsicht, sondern gleichwohl zeigt sie sich mit einer weitläufigen Naturlandschaft. Die Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten sind hier also nahezu unbegrenzt.

Am Immobilienmarkt von Brandenburg erkennt der Immobiliengutachter, je nach Landkreis, unterschiedliche Preise für Immobilien. Teils variieren die Immobilienwerte im Land stark.

Zu den erschwinglichsten Regionen des Landes zählen die Kreise Uckermark, Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Märkisch-Oderland. Durchschnittliche Preise für Immobilien beobachtet der Immobiliengutachter in den Regionen Oder-Spree, Barnim, Oberhavel und Teltow-Fläming. Die höchsten Immobilienwerte sind am Immobilienmarkt der Kreise Havelland und Potsdam-Mittelmark sichtbar. Von den vier kreisfreien Städten des Landes gehört Potsdam zum teuersten Pflaster. In Frankfurt (Oder) sind Immobilien derzeit am erschwinglichsten. Derzeit zahlen Mieter hier für eine Wohnung aus dem Bestand rund 5,60 Euro je Quadratmeter. Auch eine Neubauwohnung verzeichnet in der Stadt ein ähnlich hohes Preisniveau. Nur moderat teurer sind Wohnungen aktuell in Cottbus. Der Quadratmeterpreis einer Bestandswohnung beläuft sich in der Stadt auf durchschnittlich 5,70 Euro. Rund 7 Euro müssen Kunden für den Quadratmeter einer hiesigen Neubauwohnung entrichten. In Brandenburg an der Havel bietet der Immobilienmarkt derzeit Bestandswohnungen für circa 5,40 Euro je Quadratmeter an. Etwa 7,30 Euro verlangt der Quadratmeter einer regionalen Neubauwohnung. Deutlich in die Höhe klettern hingegen die Mieten in der Landeshauptstadt Potsdam. Hier ist eine Bestandswohnung meist nicht unter 6 Euro je Quadratmeter zu haben. Im Schnitt müssen Mieter für einen Quadratmeter Wohnfläche 8,30 Euro zahlen. Bei einer lokalen Neubauwohnung steigt der Mietpreis auf stolze 10,80 Euro pro Quadratmeter. Somit nähern sich die Preise für Immobilien in Potsdam dem hohen Preisniveau der Hauptstadt Berlin. Sehr erschwinglich sind Wohnungen gegenwärtig im Landkreis Uckermark. Zwischen 4,30 Euro und 6,40 Euro bewegen sich die hiesigen Mietpreise. Ein Einfamilienhaus unter 100 Quadratmeter kostet hier im Schnitt 97.000 Euro. Auch Immobilien mit einer Wohnfläche zwischen 140 und 180 Quadratmeter sind mit einem ungefähren Kaufpreis von 166.000 Euro nicht wesentlich teurer. Höhere Immobilienwerte weist der Landkreis Teltow-Fläming auf. Der Immobilienmarkt der Region vermietet Wohnungen ab 4,50 Euro pro Quadratmeter. Bis zu 8,50 Euro zahlen Mieter für den Quadratmeter einer Neubauwohnung. Ein Haus unter 100 Quadratmeter kostet hier im Schnitt 177.000 Euro. Ähnlich hoch sind die Preise im Landkreis Barnim. Wer im Landkreis Dahme-Spreewald eine Wohnung beziehen möchte, zahlt gegenwärtig zwischen 5 Euro und 9 Euro pro Quadratmeter Miete. Niedrigere Mieten und Immobilienwerte herrschen im Kreis Neiße-Spree. Eine Bestandswohnung wird hier bereits ab 4 Euro je Quadratmeter vermietet. Auch eine neue Mietwohnung ist mit einem Quadratmeterpreis von circa 6,70 Euro noch relativ bezahlbar. Der Kreis Elbe-Elster zählt im Land ebenso zu den günstigen Regionen. Der Marktmietspiegel weist am regionalen Immobilienmarkt eine Preisspanne zwischen 4 Euro und 7,20 Euro pro Quadratmeter auf. Am niedrigsten sind die Immobilienwerte und Mieten aktuell im Landkreis Prignitz. Eine hiesige Neubauwohnung für 5 Euro pro Quadratmeter erweist sich als echtes Schnäppchen.

Im oberen Preisbereich von Brandenburg bewegen sich die Preise für Immobilien im Kreis Havelland. Die Mieten reichen hier bis 8,60 Euro je Quadratmeter. Ein Einfamilienhaus kostet hier im Durchschnitt 300.000 Euro. Potsdam-Mittelmark ist unzweifelhaft der Landkreis mit den höchsten Immobilienwerten im Land. Im Schnitt zahlen Mieter für eine Bestandswohnung 7,50 Euro je Quadratmeter Miete. Eine Neubauwohnung ist hier meist nicht unter 9 Euro je Quadratmeter zu haben. Ein Einfamilienhaus mit gewöhnlicher Ausstattung fordert in der Stadt einen ungefähren Kaufpreis von 430.000 Euro. Auch im Kreis Märkisch-Oderland sind die Preise für Immobilien gestiegen. Der Immobiliengutachter eruiert in der Gegend Mieten zwischen 5 Euro und 9 Euro je Quadratmeter. Die Region Ostprignitz-Ruppin bietet hingegen günstigere Häuser und Wohnungen an. Bestandswohnungen werden am regionalen Markt bereits ab 4,30 Euro pro Quadratmeter vermietet. Tiefer müssen Kunden für Immobilien im Landkreis Oberhavel in die Tasche greifen. Der durchschnittliche Mietpreis für eine Bestandswohnung beläuft sich hier auf 7,10 Euro pro Quadratmeter. Durchschnittliche Immobilienwerte zeigt der Immobilienmarkt des Kreises Oder-Spree auf. Der Quadratmeterpreis für eine Bestandswohnung von 6,60 Euro liegt nur leicht über dem Bundesdurchschnitt. Wer dennoch sparen möchte, kann sich im Kreis Oberspreewald-Lausitz nach Immobilien umsehen. Hier beobachtet der Immobiliengutachter Mieten zwischen 4,50 Euro und 7 Euro pro Quadratmeter.

Die Neugründung des Landes Brandenburg in seiner heutigen Form erfolgte im Oktober 1990. Das gleichnamige Territorium existiert bereits einige Hundert Jahre länger, genauer gesagt seit dem Jahr 1157.

Damals gehörte die Region zum Heiligen Römischen Reich, bis sie ab Anfang des 18. Jahrhunderts den Mittelpunkt Preußens darstellte. Im Jahre 1815 wurde die Region zur Provinz ernannt. Das deutsche Bundesland gehört zur ehemaligen DDR (Deutschen Demokratischen Republik) und bestand zwischen 1949 und 1990 aus mehreren Bezirken. Heute teilt sich die Region in insgesamt 4 kreisfreie Städte und 14 Landkreise auf. Die kreisfreien Städte des Landes lauten Frankfurt (Oder), Potsdam, Brandenburg an der Havel und Cottbus. Die meisten Einwohner verzeichnet Potsdam, gefolgt von Cottbus mit circa 100.000 Menschen. Zu den Landkreisen des Bundeslandes zählen Uckermark, Barnim, Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald, Spree-Neiße, Elbe-Elster, Prignitz, Havelland, Potsdam-Mittelmark, Ostprignitz-Ruppin, Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Oberhavel und Oberspreewald-Lausitz. Der bevölkerungsreichste Landreis ist Potsdam-Mittelmark mit rund 215.000 Einwohnern, gefolgt von Oberhavel mit circa 210.000 Bewohnern. Im nordwestlichen Landkreis Prignitz leben die wenigsten Menschen. Die Einwohnerzahl der Region beläuft sich auf durchschnittlich 78.000. Bis 1993 bestand das Bundesland noch aus 38 Landkreisen. Im Zuge der Kreisreform 1993 wurden diese auf 14 Landkreise reduziert. Die ehemaligen kreisfreien Städte Schwedt/Oder und Eisenhüttenstadt wurden in die neue Kreisgebiete Uckermark und Oder-Spree eingegliedert. Des Weiteren gehören dem Land, neben 418 Gemeinden, 112 Städte an. Die größten unter ihnen heißen unter anderem Falkensee, Oranienburg und Eberswalde. In diesen Städten leben jeweils im Schnitt 41.000 Menschen. Das deutsche Bundesland grenzt im Norden an Mecklenburg-Vorpommern, im Westen an die Länder Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, im Süden an Sachsen sowie im Osten an das Land Polen.

Brandenburg gilt in Deutschland als beliebtes Ausflugsziel. Drei der begehrten Reiseziele des Landes sind der Spreewald, das Havelland und die Niederlausitz. Die einzigartige Landschaft des Spreewaldes mit ihren zahlreichen Fließgewässern gilt als eine beliebte Wandergegend.

Spreewald

Horst Schröder / pixelio.de

Auf den unzähligen Gewässern der Region kommen vor allem Wassersportler auf ihre Kosten. Ein touristisches Angebot ist zum Beispiel eine Kahnfahrt durch das Wasserlabyrinth des Spreewaldes. Die Havellandschaft wird durch die Havel und weitläufige Seenketten bestimmt. Auch diese Region stellt für Wassersportfreunde ein Eldorado dar. Die zahlreichen Gewässer der Gegend sind das Ziel von vielen Kanufahrern, Seglern und Anglern. Die bemerkenswerte Flusslandschaft kann aber auch mit dem Fahrrad erkundet werden. Durch die Region zieht sich der gut ausgeschilderte Havelradweg. Die Niederlausitz im Süden von Brandenburg verbucht die meisten Sonnenstunden im Jahr. Hier finden vor allem viele Radfahrer her. Die märkische Seen- und Waldlandschaft bietet zum Radfahren ideale Möglichkeiten. Die Region wartet mit einem dichten Wegenetz und etlichen Fernradwegen auf. Darüber hinaus zieht der Nationalpark in der Uckermark, eine Landschaft im Norden des Landes, zahlreiche Urlauber an. Die dünn besiedelte Region wird von einigen Großschutzgebieten, wie etwa dem Naturpark Uckermärkische Seen und den Nationalpark Unteres Odertal, bestimmt. Ebenfalls zu erwähnen ist das Ruppiner Seenland, welches im Land die wasserreichste Gegend ist. Erholungssuchende finden hier das ein oder andere Plätzchen für entspannte Stunden. Ganz in der Nähe der Gegend befinden sich interessante Städte wie Oranienburg und Fürstenberg/Havel. Zudem verfügt das Bundesland über ein ausgeprägtes Kulturleben. Ein Mehrspartentheater befindet sich mit dem Staatstheater in der kreisfreien Stadt Cottbus. Es ist das einzige Theater dieser Art im Land. Auch das Kunstmuseum „Dieselkraftwerk Cottbus“ ist ein Teil der Stadt. In dem Museum sind zahlreiche Exponate der Modernen Kunst ausgestellt. Die Parkanlagen, Gärten und Schlösser als Teil der „Potsdamer Kulturlandschaft“ stehen auf der Liste des UNESCO-Welterbes. So gehören das Schloss Rheinsberg in der gleichnamigen Gemeinde und das Schloss Boitzenburg in der Uckermark zu zwei der bedeutendsten Bauwerke Brandenburgs.

Die Wirtschaft von Brandenburg wird durch einige innovative Branchen bestimmt. Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Umwelttechnik sowie Medien- und Informationstechnologie sind hier zu Hause.

Aber auch traditionelle Betriebe haben in der ostdeutschen Region ihren Sitz. Diese agieren hauptsächlich im Sektor Metallindustrie, Chemie, Luftfahrttechnik und Holzwirtschaft, um nur einige zu nennen. Nicht nur deutsche Unternehmen, sondern auch internationale Betriebe konnten sich im Land etablieren. Viele Arbeitsplätze bietet vor allem der dynamische Landkreis Potsdam-Mittelmark. Hier herrscht auch die niedrigste Arbeitslosenquote im Land. Mit etwa 15 Prozent ist diese im Kreis Uckermark am höchsten. Die Wirtschaft in der Region Potsdam hat sich vor allem auf den Sektor Forschung fokussiert. Mit ihren vielen wissenschaftlichen Einrichtungen gilt die Region Potsdam im Bereich Biotechnologie als einer der führenden Standorte in Deutschland.

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